AGB

Carsten Stolze Photographie – Zum kleinen Berg 2, 06785 Oranienbaum Wörlitz

Allgemeine Geschäftsbedingungen

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I  Allgemeines

1. Die nachfolgenden allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen (im folgenden AGB genannt) gelten die vom Fotografen durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen.

2. Die AGB gelten als vereinbart nach Erhalt und Annahme der Auftragserteilung. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.

3. Sofern der Kunde keine schriftlichen Anweisungen trifft, ist der Fotograf hinsichtlich der Art der Durchführung des Auftrages frei. Dies gilt insbesondere für die Bildauffassung und der angewendeten fotografischen Mittel. Reklamationen und/oder Mängelrügen hinsichtlich des vom Fotografen ausgeübten künstlerischen Gestaltungsspielraumes sind daher ausgeschlossen.

4. Der Fotograf wählt die Aufnahmen aus, welche er dem Kunden bei Abschluss der Fotoproduktion zur Abnahme vorlegt. Sofern eine Lieferung der Bilder auf Datenträger vereinbart wurde, werden die Bilder im JPG-Format geliefert.

5. Mängelrügen müssen schriftlich erfolgen und spätestens innerhalb von 10 Kalendertagen nach Übergabe der Aufnahmen an den Kunden beim Fotografen eingegangen sein. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Fotoproduktion als vertragsgemäß und mangelfrei abgenommen.

6. Der Fotograf verpflichtet sich nicht zur dauerhaften Archivierung des bei einer Fotoproduktion entstandenen Bildmaterials. Falls erwünscht, kann eine dauerhafte Archivierung separat vereinbart werden.

 

II ­ Nutzungsrechte und überlassenes Bildmaterial

1. Die AGB gelten für jegliches dem Kunden überlassenes Bildmaterial, gleich in welcher Schaffensstufe oder in  welcher technischen Form sie vorliegen. Sie gelten insbesondere auch für  elektronisches oder digital übermitteltes Bildmaterial.

2. Der Kunde erwirbt grundsätzlich nur ein einfaches Nutzungsrecht. Ausschließliche Nutzungsrechte, medienbezogene oder räumliche Exklusivrechte oder Sperrfristen müssen gesondert vereinbart werden.

3. Der Kunde erkennt an, dass es sich beim vom Fotografen gelieferten Bildmaterial umurheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke i.S.v. § 2 Abs.1 Ziff.5 Urheberrechtgesetz handelt.

4. Nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars, werden dem Kunden die im Vertrag oder  Angebot vereinbarten Nutzungsrechte eingeräumt. Bei öffentlicher Nutzung ist ein eindeutiger Hinweis auf das Urheberrecht von Carsten Stolze (z.B. Foto: www.carstenstolze.de) zu machen.

5. Der Kunde darf das Bildmaterial an Dritte nur zu geschäftsinternen Zwecken der Sichtung, Auswahl und technischen Verarbeitung weitergeben. Der gewerbliche Weiterverkauf und Verleih des Bildmaterials, sowie die Bildnutzung zur Produktion von Waren für den Verkauf, bedürfen in jedem Fall vorab der schriftlichen Genehmigung durch Carsten Stolze. Die Vertragstrafe für nicht genehmigte Nutzung beträgt das fünffache des üblichen Honorars.

6. Der Fotograf darf die Fotos im Rahmen der Eigenwerbung und publizistisch zur Illustration verwenden (z.B. für Ausstellungen,Homepage,Fachmagazine für Fotografie etc.).

 

III  Haftung

1. Der Fotograf haftet nur für Schäden, welche er selbst oder seine Assistenten vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeiführen. Das gilt auch für Schäden, die aus einer positiven Vertragsverletzung oder unerlaubten Handlung resultieren. Der Ersatz eines mittelbaren Schadens ist ausgeschlossen.

2. Für Schäden oder Verlust an/von Aufnahmen haftet der Fotograf nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, maximal mit dem Wert des gebuchten Auftrages. Für Mängel, die auf unrichtige oder ungenaue Anweisungen des Auftraggebers zurückzuführen sind, wird nicht gehaftet.

3. Ist es dem Fotografen aufgrund von höherer Gewalt (Unfall, Krankheit etc.) nicht möglich, den Auftrag auszuführen, verzichtet der Kunde auf Schadensersatzforderungen bzw. die Abwälzung anfälliger Mehrkosten auf den Fotografen. In diesem Fall wird die vom Kunden geleistete Vorauszahlung zurückerstattet.

 

IV Mitwirkungspflichten des Kunden

1. Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dem Fotograf alle für die Ausführung des Auftrags erforderlichen Informationen rechtzeitig vorzulegen (Wegbeschreibungen, Sonderwünsche, etc.).

2. Wird der Fotograf für eine Hochzeit oder sonstige Veranstaltung gebucht, wird der Kunde dem Fotografen eine Person nebst Kontaktdaten benennen, die ihm während der betreffenden Veranstaltung sowie 3 Stunden vor deren Beginn als verantwortlicher Ansprechpartner für Rückfragen zur Verfügung steht.

 

V  Terminreservierung bei Hochzeiten

1. Solange ein Termin nicht verbindlich reserviert ist, wird er allen Interessenten angeboten. Der Termin wird unmittelbar nach Eingang der vereinbarten Vorauszahlung verbindlich reserviert.

2. Falls nicht anders vereinbart, werden bei Vertragsabschluss 400 Euro vom Honorar als Vorauszahlung (Terminreservierungsgebühr) fällig. Der Restbetrag, ist spätestens bei derÜbergabe der Arbeitserzeugnisse zu bezahlen.

 

VI Honorar

1. Es gilt das im Vertrag oder Angebot festgelegte Honorar.

2. Tritt der Kunde vor dem vereinbarten Fototermin vom Vertrag zurück, so sind 20% der vereinbarten Summe als Ausfallhonorar an den Fotografen zu zahlen. Gesetzliche Rücktrittsrechte bleiben von dieser Regelung unberührt.

3. Eventuell eingeräumte Rabatte setzen eine fristgemäße Zahlung voraus und verlieren bei Zahlungsverzug ihre Gültigkeit.

 

VII Absprache zur Bilderfreigabe bei Hochzeiten mit Nachlass für Veröffentlichung:

1. Bei Hochzeiten wird vereinbart, dass unwiderruflich inhaltlich, zeitlich und räumlich unbeschränkt sämtliche Nutzungsrechte an den Aufnahmen (z.B. Bilder, Video oder andere Medien) von dem Brautpaar exklusiv auf den Fotografen (und dessen Rechtsnachfolger) übertragen werden. Die Übertragung der Nutzungsrechte erstreckt sich auf alle derzeit bekannten Nutzungsarten. Die Aufnahmen dürfen somit sowohl digital als auch analog in allen dafür geeigneten Medien genutzt und in Datenbanken, auch soweit sie online zugänglich sind, gespeichert werden.

2. Die Aufnahmen dürfen unter Wahrung des Persönlichkeitsrechts des Brautpaars bearbeitet oder umgestaltet werden (z.B. Montage, Kombination mit Texten). Die Namensnennung des Brautpaars  steht im Ermessen des Nutzungsberechtigten. Das Brautpaar hat eine angemessene Gegenleistung erhalten; damit sind sämtliche Ansprüche des Brautpaars abgegolten. Diese Absprache unterliegt deutschem Recht unter Ausschluss des Kollisionsrechts. Nebenabreden bestehen nicht.

 

VIII Teilunwirksamkeit, Anwendbares Recht, Gerichtsstand

1. Sollte einer der vorgenannten Punkte des Vertrages nicht rechtsverbindlich sein, behalten die anderen Punkte ihre Gültigkeit. (Salvatorische Klausel)

2. Es gelten ausschließlich die Sachnormen des Rechts der Bundesrepublik Deutschland; die Anwendung internationalen Privatrechts oder des UN-Kaufrechts ist ausgeschlossen.

3. Soweit gesetzlich zulässig, ist der Gerichtsort das Amtsgericht Lutherstadt Wittenberg.